Netzwerk Nanosilber

13.07.2016

Der VDI Fachausschuss „Reduzierung nosokomialer Risikokeime durch Nanotechnik“ kommt erneut zusammen

Sitzung des Fachausschusses am 13. Juli 2016

Der neue Fachausschuss FA 202 wird federführend unterstützt von Herrn Adi Parzl, Geschäftsführer der Firma RAS AG und trifft sich nach der konstituierenden Sitzung am 22. April zum zweiten mal.

Schätzungen zufolge treten in Deutschland pro Jahr ca. 400.000 - 600.000 Fälle nosokomialer Infektionen (Krankenhausinfektionen) auf. Bei geschätzten 7.500 - 15.000 Patienten ist die nosokominaler Infektion die primäre Todesursache.

Der neue Ausschuss will mit seinen Aktivitäten unter Einbeziehung modernster Nanotechnologien aktiv zu einer Strategieentwicklung zur Keimreduzierung beitragen und so unter anderem gezielt ein Problembewusstsein bei Entscheidungsträgern herbeizuführen und durch strategische Empfehlungen Lösungsansätze aufzeigen.

Um die vielfältigen Wirkmechanismen und Einflussfaktoren zu erfassen und daraus geeignete Strategien zur Reduzierung des Infektionsrisikos durch nosokominale Keime abzuleiten, legt der Fachausschuss großen Wert auf eine interdisziplinäre Zusammensetzung. Daher engagieren sich Ingenieure, Mediziner, Physiker, Chemiker und Apotheker gemeinsam mit Vertretern von Krankenkassen und staatlichen Institutionen des Gesundheitswesens zur Lösung dieser Herausforderungen.

Der VDI-Fachausschuss "Reduzierung nosokomialer Risikokeime durch Nanotechnik" setzt sich gezielt für die Entwicklung und den Ausbau der Nanotechnologie ein. Er engagiert sich für die Überführung nanotechnologischer Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in die industrielle und gesundheitsmedizinische Praxis durch Wissenstransfer, VDI-Richtlinien und Öffentlichkeitsarbeit.

 

https://www.vdi.de/technik/fachthemen/materials-engineering/artikel/fa-202-reduzierung-nosokominaler-risikokeime-durch-nanotechnik/