Netzwerk Nanosilber

30.09.2013

In vivo Studie am Menschen zeigt: Nanosilberpartikel dringen nicht bis in tiefere Hautschichten vor

Eine neue Studie aus Australien zeigt, dass der Kontakt von Nanosilber mit der Haut keine Auswirkung auf die menschliche Gesundheit hat. Die Forscher der  Sydney Medical School führten die medizinische Studie an 16 gesunden Menschen durch. Die Probanden trugen einige Tage vor einer plastischen Hautchirurgie Nanosilber-Verbandmaterial auf gesunder Haut. Die operativ entfernte Haut wurde mittels Rasterelektronenmikroskop und  Kristallstrukturanalyse untersucht.

Es konnte gezeigt werden, dass Silber-Nanopartikel die äußerste Schicht der Haut, die Epidermis, in geringen Mengen durchdringen und sich in Form von Silberoxid in der Lederhaut anlagern können. Die Nanosilberpartikel gelangen nicht in die tiefere, durchblutete Unterhaut und somit auch nicht in den Blutkreislauf.

Die Studie wurde im Australasian Journal of Dermatology veröffentlicht.

Robert George et. al. (2013): "In vivo analysis of dermal an systemic absorption of silver nanoparticles through healthy human skin."  The Australasian College of Dermatologists, DOI: 10.1111/ajd.12101.