Herkömlich verwendetem Knochenzement werden -um das Infektionsrisiko zu mindern- stets Antibiotika beigemischt, deren Wirkung nur kurzfristig anhält. Wissenschaftler des Regensburger Unternehmens „Rent a scientist GmbH“ entwickelten daher zusammen mit der Frankfurter Medizintechnikfirma „aap biomaterials AG“ einen mit Nanosilberadditiv versehenen Knochenzement, der antimikrobiell wirkt und das Infektionsrisiko um den Faktor zehn reduzieren soll. Gefördert wurde das wissenschaftlich von der Universität Regensburg begleitete Projekt im Auftrag des Wirtschaftsministeriums vom Innovations- und Technologiezentrum Bayern (ITZB). Der Knochenzement könnte in 3-4 Jahren am Markt sein.