Netzwerk Nanosilber

07.01.2016

NanoDrip Printing von transparenten Elektroden basierend auf "Silbernanowänden"

Fachartikel in der Zeitschrift Advanced Functional Materials

Touch-Screens von Smartphones, Fahrkarten- oder Geldautomaten sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Hierfür werden transparente Elektroden benötigt, die derzeit vorwiegend auf Basis von ITO (Indium-Zinnoxid) hergestellt werden. Indium gehört zu den seltenen Erden und muss daher auf lange Sicht ersetzt werden.

Forscher der ETH Zürich berichten in ihrem Artikel vom 15. Dezember 2015 erstmals über die Möglichkeit mittels 3D-Drucktechnologie eine neuartige transparente Elektrode zu drucken. Diese weist die Form eines Netzes auf, das aus Gold oder Silber "Nanowänden" besteht und auf Glas Oberflächen gedruckt werden kann. Die Forscher zeigten, dass die Leitfähigkeit und Transparenz derjenigen des ITO überlegen ist. Als Druckverfahren setzten die Forscher das NanoDrip Verfahren ein, das auf dem elektrohydrodynamischen Tintenstrahldruck basiert. Die Metallnanopartikel in den Lösungsmittel-Tinten werden im elektrischen Feld aus einer Glaskapillare gezogen. Das Lösungsmittels verdunstet schnell, Tropfen für Tropfen wird so eine dreidimensionale Struktur aufgebaut.

 

Zum Volltext des Artikels gelangen Sie über die Homepage der Fachzeitschrift Advanced Functional Materials.