Netzwerk Nanosilber

30.09.2013

Resultate des BMBF-NanoGEM Projektes: Entwarnung für Nanopartikel

Das BMBF-Forschungsprojekt NanoGEM (Nanostrukturierte Materialien: Gesundheit, Exposition und Materialeigenschaften) stellte im Juni 2013 am BfR in Berlin die wichtigsten Ergebnisse ihrer dreijährigen Forschungsarbeit vor. Dabei wurde deutlich, dass „nano“ nicht automatisch „toxisch“ bedeutet.

Die orale Einnahme von Nanopartikeln zeigte keine signifikanten toxischen Effekte. Kritisch ist lediglich die Aufnahme von Nanopartikel-Stäuben über die Lunge. Allerdings ist die Problematik der Staublunge schon länger bekannt und betrifft nicht nur Nanopartikel sondern generell alle schwerlöslichen, granularen und faserigen Stäube.  

Die Angst vor Nanopartikeln ist also weitgehend unbegründet. Bei einer Aufnahme über den Mund sind sie unbedenklich. Nur beim Einatmen können Nanopartikel, wie alle Stäube, in großen Mengen gefährlich werden.

Die Zusammenfassung der Ergebnisse ist nun in der Präsentation „Risikoabschätzung von Nanomaterialien aus Sicht des Arbeits- und Verbraucherschutzes“ von Dr. Thomas Gebel, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, öffentlich einsehbar.  

Weitere Informationen: www.nanogem.de