Netzwerk Nanosilber

17.06.2013

Wie gefährlich sind Verbraucherprodukte mit Nanopartikeln?

Dieser häufig gestellten Frage gingen Forscher die vergangen drei Jahre im BMBF-Projekt nanoGEM (Nanostrukturierte Materialien – Gesundheit, Exposition und Materialeigenschaften) nach.

Jüngst wurden die wichtigsten Resultate des Projekts vorgestellt.  Es wurde deutlich, dass "nano" nicht automatisch "toxisch" bedeutet. Über den Mund aufgenommene Nanopartikel hatten keine bedeutsamen Giftwirkungen, sagte der Projektleiter Thomas Kuhlbusch. Dabei machte es keinen Unterschied, ob sie "funktionalisiert" waren oder nicht. Funktionalisierte Partikel tragen an ihren Oberflächen Moleküle, die die Löslichkeit oder Verarbeitungseigenschaften verändern.  Für eingeatmete Partikel kann eine Funktionalisierung positive oder negative Veränderungen bezüglich der Toxizität bewirken.

Rolf Packroff von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sagte zum Gefärdungspotenzial :"Früher wurde befürchtet, dass Nanopartikel möglicherweise völlig neue Eigenschaften haben und damit gefährlich sein könnten. Doch das ist zum Glück nicht der Fall." Bei gleicher chemischer Zusammensetzung wirken sie ähnlich wie die etwas größeren Mikropartikel. Auch die berüchtigten Silbersocken gegen Fußgeruch sind nicht gefährlich. Nur eben etwas teurer.

Ausführlichere Information finden Sie in der Pressemeldung.