Netzwerk Nanosilber

14.01.2016

Projekt NanoToxClass am BfR gestartet

Neues internationales Forschungsprojekt zum Gefährdungspotenzial durch Nanomaterialien

Am 14. und 15. Januar fand am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Auftaktveranstaltung für das Projekt NanoToxClass statt. Das Projekt wird für drei Jahre unter dem EU-Förderschwerpunkt ERA-NET SIINN (European Research Area Network - Safe Implementation of innovative Nanoscience and Nanotechnology) mit Mitteln aus Deutschland, Belgien, Israel, Portugal und Rumänien gefördert und hat ein Gesamtvolumen von knapp 1,6 Millionen Euro.

Bislang wird mit hohem Aufwand jedes Nanomaterial einer eigenen experimentellen Prüfung unterzogen. In dem NanoToxClass-Projekt sollen deswegen Gruppierungsansätze für Nanomaterialien anhand ihres Gefährdungspotenzials für den Menschen entwickelt werden. Insbesondere werden dabei industriell relevante Nanomaterialien berücksichtigt.

Die Entwicklung von Gruppierungsansätzen für Nanomaterialien anhand ihres Gefährdungspotenzials für den Menschen ist auf europäischer und internationaler Ebene von hohem Interesse und steht bereits seit geraumer Zeit im Fokus der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Erkenntnisse aus NanoToxClass werden daher von Beginn an in verschiedene nationale und internationale Gremien eingebracht, um deren regulatorische Anwendbarkeit in der Praxis zu überprüfen.

Zur Meldung auf der Website des BfR.